Jörg Schober

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BÄRENTRAUBE,
immergrüne

(Arctostaphylos uva-ursi)

Synonyme

Die Bärentraube ist eine wohl ursprünglich nordische Arzneipflanze. Sie wurde in Mittel- und Südeuropa erst relativ spät als Heilmittel insbesondere bei Nierenerkrankungen (Entzündungen) eingesetzt. Außerdem benutzte man eine Abkochung der getrockneten Blätter gegen Diabetes und Tuberkulose.

 

Inhaltsstoffe

• Hydrochinonderivate (Arbutin) pflanzliches Antibiotikum mit antibakterieller Wirkung
• Flavonoide (meist gelb gefärbte Pflanzenfarbstoffe, sie wirken häufig harntreibend, vermehren die Absonderung von Gallensäften, sind oft krampflösend und beeinflussen Kreislauf und Blutdruck)
• Gerbstoffe (gegen Entzündungen wirksam)
• Organische Säuren
• Triterpene
• Iridoidglykoside (Monotropein)

 

Wirkung

bakteriostatisch in alkalisch reagierendem Harn (pH 8)
Maximum der baktreiostatischen Wirkung nach ca. 3-4 Stunden

 

Indikationen
 
innerlich

Blasen- und Nierenbeckenkatarrh

 

äußerlich
 
Volksmedizin

• Husten
• chronische Durchfälle

 

Rezepte

Teezubereitung:
1 knapper Teelöffel (ca. 2 g) auf eine Tasse Wasser, aufbrühen und ca. 10-15 min ziehen lassen

täglich 3-4x eine Tasse

 

s.a.: >>Arnika >>Baldrian >>Benediktenkraut >>Hirtentäschel >>Johanniskraut >>Weissdorn

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