Jörg Schober

Behandlungsgebiete

Therapien
Heilpflanzen
Kontakt
Impressum
 

HIRTENTÄSCHEL

(Capsella bursa pastoris)

Synonyme

Täschelkraut, Gänsekresse, Löffeli, Bauernsenf, Herz(el)kraut, Säcklichrut, Schneiderbeutel, Schinkenkraut, Muttergottesbrot, Blutkraut, Taschenkraut, Beuteldieb

 

Wo findet man Hirtentäschel?
Ist in fast ganz Europa verbreitet und kann bis in Höhen von 2300 m angetroffen werden. Bevorzugt Kulturland und Gärten, ist aber auch entlang von Straßen, auf Mauern, Waldlichtungen und Ödland (Schuttplätze) anzutreffen.

 

Inhaltsstoffe

• Alkaloide (Burserin)
• ätherische Öle
• Tannine
• Tyramin
• Acetylcholin
• Flavonglykoside
• Saponine

 

Wirkung

antihämorrhagisch (blutungshemmend)
regelt die Monatsblutung

 

Indikationen
 
innerlich

• schmerzhafte und zu starke Monatsblutung
• Gebärmutterblutungen
• Homöopathie: Blutungen sowie Gallen- und Nierenerkrankungen

 

äußerlich

• gegen kleine blutende Wunden
• gegen Nasenbluten

 

Volksmedizin

• schmerzhafte Menstruation
• gegen Erkrankungen der Harnorgane
• gegen Blasenleiden
• gegen Nierengrieß

Sammelzeit: Juli bis September

 

Rezepte

Teezubereitung:
10-15 Gramm getrocknetes Kraut auf einen Viertel Liter kochendes Wassers, 5 Minuten ziehen lassen.
Anwendung 5 mal täglich im Abstand von jeweils 1 Stunde einen Teelöffel voll einnehmen.

Hirtentäschel-Tinktur:
20 g getrocknetes Kraut auf 100 ml 25%igen Alkohol acht Tage lang stehen lassen.
Anwendung: 2-3 Eßlöffel täglich

Weintinktur:
15 g getrocknetes Kraut auf 100 ml Wein acht Tage lang stehen lassen.
Anwendung: zwei bis drei Gläschen täglich trinken.

Die jungen Blätter können zu blutreinigenden Frühlingssalaten verwendet werden.

s.a.: >>Arnika >>Bärentraube >>Baldrian >>Benediktenkraut >>Johanniskraut >>Weissdorn

© copyright 2011 | J. Schober