Jörg Schober

Behandlungsgebiete

Therapien
Heilpflanzen
Kontakt
Impressum
 

 

JOHANNISKRAUT

(Hypericum perforatum)

Synonyme

Johannisblut, Hartheu, Tüpfel-Hartheu, Liebfrauengras, Teufelsflucht, Blutkraut, Herrgottwundenkraut

 

Wo findet man Hirtentäschel?
trockene, kalkhaltige, sonnige Standorte Wiesen, Felder, Weg- und Waldränder.

 

Inhaltsstoffe

• Sesquiterpenlactone (Bitterstoffe) mit entzündungshemmender Wirkung, gleichzeitig verdauungsfördernd
• Flavonoide (meist gelb gefärbte Pflanzenfarbstoffe, sie wirken häufig harntreibend, vermehren die Absonderung von Gallensäften, sind oft krampflösend und beeinflussen Kreislauf und Blutdruck)
• Ätherisches Öl (mit Thymol [antibakteriell])
• Phenolcarbonsäuren (Chlorogensäure, Cynarin, Kaffeesäure)
• Cumarine

 

Wirkung

mild antidepressiv

ölige Zubereitungen: antiphlogistisch (entzündungshemmend)

 

 

Indikationen
 
innerlich

• Vegetative Dystonie
• Angstzustände
• Depressionen
• Nervosität
• Unruhe
• Streß und Streßfolgen
• Verdauungsbeschwerden

 

äußerlich

Ölige Johanniskraut-Zubereitungen:
• Behandlung und Nachbehandlung scharfer und stumpfer Verletzungen
• Wundbehandlung
• Muskelschmerzen
• Verbrennungen 1. Grades
• Basisöl bei Hauterkrankungen (oft auch Neurodermitis)

 

 

Volksmedizin

• Leberkrankheiten
• Regelstörungen
• Harnwegsinfekte
• Bettnässen
• Durchfälle
• Rheumatische Erkrankungen
• Gicht

Sammelzeit: Juni bis September

Gesammelt und verwendet werden das Kraut und die Blüten

 

Rezepte

Teezubereitung:
Für Johanniskraut-Tee überbrüht man einen Eßlöffel getrocknetes Kraut mit einem Viertel Liter kochendem Wasser und läßt 5 Minuten ziehen.
Anwendung: bei seelischen und nervlichen Störungen, Verdauungsproblemen, Entzündungen im Verdauungstrakt

Johanniskraut-Öl:
Verwendung ausschließlich frischer Blüten (beste Qualität) oder des frischen Krautes.
In eine leere Flasche soviel Johanniskraut geben, wie hineinpaßt, dann mit Olivenöl auffüllen bis zum Rand und mindestens drei Wochen stehen lassen. Dann kann das Öl verwendet werden.
Anwendung: bei Wunden, Quetschungen, Verbrennungen, bei vielen Hauterkrankungen

 

s.a.: >>Arnika >>Bärentraube >>Baldrian >>Benediktenkraut >>Hirtentäschel >>Weissdorn

© copyright 2011 | J. Schober